Draußen ist es am schönsten…

Raus an die frische Luft

In Niederösterreich findet man viel Natur und Möglichkeiten sich an der frischen Luft vom stressigen Alltag zu erholen. Zahlreiche Wanderstrecken für Geübte, aber auch für Familien können in unterschiedlichen Längen abgegangen werden. Auch die Vegetation ist hierbei verschieden – ob hoch oben mit Blick aufs Tal, entlang eines Flusses oder Wasserfalls oder gar in einer Höhle – Niederösterreich bietet abwechslungsreiche Outdooraktivitäten für alle Bedürfnisse und Wünsche.

Die Ruhe genießen am Muckenkogel

Der Muckenkogel mit einer Höhe von 1.248 Meter ist bereits aus weiter Ferne zu erkennen, ragt er hinter den anderen Bergen hervor. Ein Sessellift macht den Aufstieg leicht. Von der Talstation aus in Lilienfeld geht es rund 20 Minuten mit dem historischen 1-er Sessellift den Berg hinauf. Dabei lässt sich bereits die Ruhe der Natur genießen. An manchen nebeligen Tagen fährt man mit dem Lift durch den trüben Nebel, hinauf in die warme Sonne. (Oder umgekehrt am Ende des Ausfluges aus der Sonne zurück ins vernebelte Tal.)

Auch die Fahrt bergab ist erholsam und entspannt und lässt sich gut genießen.

Der Ein- und Ausstieg wird assistiert von freundlichen Mitarbeitern und ist daher mühelos zu bewältigen. Oben angekommen eröffnet sich der Blick in die Ferne auf den Ötscher, an klaren Tagen ist die Aussicht sogar noch weiter und Tische und Bänke sowie ein kleiner Spielplatz laden zur Rast ein. Es lohnt sich jedoch auch oben eine Runde zu spazieren. Dafür empfiehlt sich der eindrucksvolle 2,5-stündige Mathias-Zdarsky-Panoramaweg an. Dafür muss man „auf den Ötscher zugehen“ und bei der Übersichtskarte gleich links und den Berg hinauf. Nun folgt man der asphaltierten Straße bis man zum „Klosterpunkt“ (1.333 Meter) kommt, wo sich abermals eine wunderbare Aussicht ergibt. An klaren Tagen kann man sogar mit einem Fernrohr in weiter Ferne den Stephansdom in Wien sehen.

An klaren Tagen wird man mit einem idyllisch-wunderschönem Ausblick belohnt.

Nun folgt man dem Weg, bis man vorbei kommt an dem Startpunkt für Paragleiter, wo die sonnige Wiese wieder zur Rast einlädt, weiter bis kurz vor der Lilienfelderhütte, wo man rechts abbiegt und die Almwiese herunter geht. Nun öffnet sich auch der Blick auf den Schneeberg und die Rax. Unten angekommen geht man rechts wieder zurück und sieht bereits in der Ferne die Traisner Hütte und auch oben die Wiese der Paragleiter, auf der man zuvor eine Rast eingelegt hat. Bei der Traisner Hütte kann man es sich bei Speis und Trank gemütlich machen. Man folgt anschließend dem Schotterpfad und biegt bei dem Kreuzungspunkt links ab (wenn Sie bereits zu erschöpft sind, führt der Weg rechts zurück zum Lift, den Sie für eine Talfahrt nutzen können). Mehrere Wege führen an einem späteren Kreuzungspunkt nun wieder ins Tal. Hinunter geht man rund eine Stunde – die meisten Wege sind für Ungeübte leicht zu bewältigen. Der eindrucksvolle Wasserfallweg ist nur für Trittsichere, da er sehr steil und anspruchsvoll ist. Wer sich für den Weg entscheidet wird jedoch auch mit dem Geräusch der plätschernden Wasserfälle belohnt.
Alle Wege sind gut beschildert.

Wichtige Hinweise

In den Sommermonaten sind auch Kühe auf den Almwiesen unterwegs – hier ist Vorsicht geboten. Machen Sie einen großen Bogen um die Tiere und vermeiden Sie es, dass die Tiere sich in die Ecke gedrängt fühlen. Bleiben Sie nach Möglichkeit immer auf den markierten Wegen.
Weiters ist zu beachten, wann der Lift seine letzte Talfahrt macht und sich daran zu orientieren. Übernehmen Sie sich nicht selbst – wenn Sie merken, dass Sie bereits erschöpft sind, fahren Sie lieber mit dem Lift wieder ins Tal.
Dem hinzuzufügen ist, dass das Wetter in den Bergen auch unerwartet und schnell umschlagen kann. Der Lift behält es sich daher vor bei aufkommendem Sturm und Gewitter vorzeitig zu schließen. Informieren Sie sich auch vorab über die Wetterlage – auch ob der Lift in Betrieb ist, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Ziehen Sie außerdem gute Schuhe an, mit denen Sie bequem und trittsicher wandern können. Packen Sie außerdem in Ihren Rucksack einen Wind-/Regenschutz, Sonnenschutz, Jause und ausreichend zu trinken ein.

Öffnungszeiten, Preise, Anfahrt

Der Lift fährt nur in den Sommermonaten. Der Fahrplan für den Sessellift 2020 wird noch bekannt gegeben – informieren Sie sich am besten hier darüber.

Liftpreise


 ErwachseneKinder (6-15 Jahre)
Bergfahrt€ 9,00€ 6,00
Talfahrt€ 9,00€ 6,00
Berg- und Talfahrt€ 12,00€ 8,00
Ermäßigung für Gruppen ab 20 Personen, alpine Vereine, Inhaber eines NÖ Familienpasses, Wandertage
Bergfahrt€ 8,00€ 5,00
Talfahrt€ 8,00€ 5,00
Berg- und Talfahrt€ 11,00€ 7,00
Saisonkarte€ 100,00€ 50,00

Die NÖ Karte gilt hier einmalig. Kinder bis 6 Jahre dürfen den Sessellift kostenlos benutzen.

Anfahrt

Bei der Talstation finden Sie zahlreiche Parkmöglichkeiten. An manchen Tagen herrscht jedoch reger Betrieb und man muss damit rechnen, etwas weiter weg parken zu müssen. Berechnen Sie Ihre Anreise am besten hier:

Sich fühlen wie die Eisenbahn auf dem Bahnradweg

Als Kind hat man auch immer schon imitiert eine Lok zu sein und seine Passagiere abzuholen. Jetzt kann diese Vorstellung in die Realität umgesetzt werden: Auf dem Türnitzer Bahnradweg kann man sich auf der ehemaligen Bahnstrecke auf 9 Kilometer Länge fühlen wie die Bahn. Drei Tunnel darf man mit dem Rad durchfahren, die dabei eine Länge von 32 (Moosbach Tunnel), 133 (Prinztaltunnel) und sogar 155 Meter (Dickenauer Tunnel) haben! Sorge, dass einem eine Bahn entgegen kommt, muss man nicht haben, denn der Bahnbetrieb ist längst eingestellt und die Schienen entfernt. Dennoch kommt beim Passieren der Brücken und Tunnels ein Bahn-Feeling auf.

Besonders für Kinder ist der Türnitzer Bahnradweg aufregend. Symbolfoto.

Auf dem Radweg kann man ungestört die Ruhe genießen, denn vom Autoverkehr wird man hier nicht gestört. Durch die Tunnel und entlang der Traisen, geschützt durch Bäume und Wald fährt man gemütlich auf dem Rad, die Wege sind mittels eines Recycling-Materials präpariert, es fährt sich fast wie auf Asphalt. Bänke laden immer wieder zur Rast ein, und man kann die Natur und Ruhe bestaunen. Der Radweg eignet sich für Kinder ab 6 Jahren, da man, wenn man hin und zurückfährt, doch immerhin 18 Kilometer unterwegs ist. Der Bahnweg verläuft aber sehr eben, man muss mit einer Höhendifferenz von nur 60 Metern und nur wenig Steigung rechnen.

Nach 9 Kilometern kommt man in Türnitz am, wo am Ende des Radweges ein Spielplatz auf die Kinder wartet. Auch ein Naturerlebnisbad mit Wasserspielplatz und Beachvolleyballfelder laden zu einer abwechslungsreichen Pause ein.

Eibl-Jet

Ein weiteres, sehr zu empfehlendes Ziel in Türnitz ist der Eibl-Jet. Die modernste Allwetterrodelbahn Niederösterreichs befindet sich jedoch etwa einen Kilometer von der Radroute, verspricht aber Adrenalin und Spaß. Mit vollem Tempo geht es den Berg teilweise 7 Meter über dem Boden und durch Kurven, Wellen Sprüngen und Kreisel hinunter. Gut gesichert ist man durch einen Gurt und Hightech-Ausstattung sowie Videoüberwachung.
Öffnungszeiten Eibl-Jet: bei jedem Wetter
Mai – Mitte Juni: Sa, So, Feier- und Fenstertag; 9 – 18 Uhr
Mitte Juni – Anfang September: täglich, 9 – 18 Uhr
September – Oktober: Sa, So, Feier- und Fenstertag; 9 – 18 Uhr
Eintrittspreise Eibl-Jet
Eintrittspreise für die Saison 2020 werden erst hier bekannt gegeben.

Öffnungszeiten, Preise, Anfahrt

Das ganze Jahr über kann man – sofern es die Witterung erlaubt, den Bahnradweg kostenlos benutzen.
In Freiland kann man sich mittels NextBike von Ende März bis Anfang November Räder sehr kostengünstig vor Ort ausleihen. Prüfen Sie vorab jedoch die Verfügbarkeit der Räder hier. Sie müssen sich auch einen Account anlegen.
Jedoch kann man sich auch in Türnitz bei Händlern vor Ort Räder ausborgen.

Anfahrt

Nutzen Sie am besten den Routenplaner, um Ihre Anfahrt individuell zu berechnen:

Gestartet wird am besten aus Freiland bei der Abzweigung von der B20 Richtung Hohenberg beim Parkplatz.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten